SEKUNDÄRER KOPFSCHMERZ
chronischer, sekundärer Kopfschmerz
Der Begriff "seku ndär" bezeichnet Kopfschmerz en, die als Krankheitszeichen auf eine faßbare organische oder psychische Ursache zurückzuführen sind, also keine eigenständige Kopfschmerzerkrankung darstellen.
Die schematische Gliederung der möglichen Ursachen orientiert sich der besseren Übersicht wegen im folgenden am Symptom (= Krankheitszeichen) "Kopfschmerz".
1.
Sekundärer Kopfschmerz
als (zunächst) einziges Symptom:
Diese Gruppe umfaßt mögliche Ursachen, bei denen typischerweise
ein
sekundärer
Kopfschmerz überhaupt oder zunächst als
einziges Krankheitszeichen auftreten.
Differentialdiagnostisch (= zur Abgrenzung gegenüber anderen Erkrankungen)
wichtig innerhalb dieser Gruppe: "psychogener Kopfschmerz".
Nach Soyka (1989) gibt es kein spezifisch psychogenes
(= rein psychisch bedingtes)
Kopfschmerzsyndrom.
Das "Ad-Hoc-Commitee" definierte den "psychogenen"
Kopfschmerz
als halluzinatorische Sinnestäuschung oder Ausdruck einer Konversionsneurose
ohne peripheren Schmerzmechanismus. Die Kritik an dieser Definition setzt bei
letztgenanntem Kriterium ein, gibt es doch pri
märe Kop
fschmerzen, bei denen auch kein peripherer Schmerzmechanismus bekannt
ist. Insgesamt gesehen dürften rein psychogen verursachte
Kop
fschmerzen
relativ selten sein, wenngleich wir ihn in der Klinik recht häufig sehen (ca.
3-4% aller Patienten mit einem chron
ischen
Kopfschmerz). Dies ist jedoch darauf zurückzuführen, daß sich in
einer
Schmerzklinik
naturgemäß Patienten mit einem therapieresistenten
(= nichts hilft)
Kopfschmerz häufen.
2.
Sekundärer
Kopfschmerz als
Begleitsymptom
(= zusätzlich auftretendes Krankheitszeichen):
Neben einem
Kopfschmerz
sind in der Regel weitere Symptome für die exakte Diagnose richtungsweisend. Die
Kenntnis der möglichen Krankheitsbilder ist allerdings wichtig, da manchmal auch
in untypischer Weise
Kop
fschmerzen
als zunächst einziges Symptom auftreten können. Außerdem gilt es, andere
Begleitsymptome nicht zu übersehen.
2.1
Arteriitis temporalis (= En tzündung der
Schläfe
nschlagader)
(auch als
Arteriitis cranialis
oder
Arteriitis granulomatosa
bezeichnet): Ursache ist die
Riesenzellenarteriitis
(Riesenzellarteriitis),
die vorwiegend neben der A. temporal
is
(= Schlagader an der Schlä
fe)
auch die A. carotis externa
(= äußere Halsschlagader) und die A.
centralis retinae (=
Schlagader im Auge) befallen kann.
Die anhaltend bohrende, in ihrer Intensität wechselnde Kop
fschmerzen, hauptsächlich im
Schläfenbereich, treten meist im Rahmen eines allgemeinen Krankheitsgefühls auf.
Häufig bestehen auch
Muskelschmerz und
Gelenkschmerz. Anhaltende
Schläfenschmerzen
sprechen relativ gut auf wiederholte Infiltrationen im Ausbreitungsgebiet des N.
auriculotemporalis mit lang wirkenden
Lokalanästhetika
(= örtlichen Betäubungsmittel) an.
Bei Befall der Kaumuskulatur tritt die typische Claudicatio mastica
toria (= Kaumuskelschwäche) auf. Die Blutsenkung ist regelmäßig stark erhöht.
Schon der Verdacht auf eine Ar teriitis temporalis
zwingt wegen der Gefahr der Erblindung (Befall der A. centralis retinae) zur
sofortigen Kortisonbehandlung. Der Nachweis der Krankheit erfolgt histologisch
(= durch Gewebeuntersuchungen).
2.2 Folgende internistische Krankheiten können, wenn auch relativ selten, mit einem Kopf schmerz einhergehen: Schilddrüsendysfunktion, Neben nieren insuffizienz, Hypoglykämie, Hyperparathyreoidismus, Hypophysenadenom, Anämie (= Blutarmut), Panzytopathien, Leukämien, Angina pectoris, Aorteninsuffizienz.
2.3 Exogene Intoxikationen
(= durch äußere
Ursache entstandene Vergiftungen) (Soyka
1980):
Eine Vielzahl von Noxen
(= schädliche Substanzen)
kann einen
Kop
f
schmerz (sekundärer)
auslösen. Manche Autoren (z.B. Bing 1948) bezeichnen dieses Schmerzbild
als
vasomotorischer
Kopfschmerz
(= von den
Blutgefäßen ausgehende Kop
fschmerz).
Die Schmerzsensationen nehmen meist innerhalb von Stunden zu, der
Schmerz
charakter wird oft als dumpf, bohrend und pulsierend angegeben. Häufige
Lokalisation: hinter den Augen, an der
Stirn, Sch
läfen und ringförmig um den ganzen
Schädel. Die Schmerzdauer hängt von der Dauer der Exposition
(= Zeitdauer der
Gifteinwirkung) ab.
Häufig liegt auch eine Mitbeteiligung des autonomen
(= unwillkürlichen)
Nervensystems in Form von Herzsensationen, Hyperhidrosis
(= starkes Schwitzen)
oder Schwindelgefühl vor. Die Vorgeschichte zeigt häufige Wiederholung des
Beschwerdebildes.
Medikamente.
Bei dieser Gruppe treten
Kop
f
schmerzen als
Begleitsymptom oft schon in therapeutischer Dosierung auf, so daß man dann
allenfalls von einer relativen Intoxikation (= Vergiftung) sprechen kann.
Folgende Wirkstoffe sind besonders zu erwähnen: Tetrazykline, Nitroglyzerin,
Nalidixinsäure und Indometacin. Nicht selten klagen Frauen über Kop
f
schmerzen
bei gleichzeitiger Kontrazeptiva-Medikation
(= Antibabypille).
Vitamin A -Überdosierung, oft als Folge einer Selbstbehandlung, ist ebenfalls zu
erwähnen.
Auch
Schmerzmittelmißbrauch
kann auf Dauer zu einem Kop f
schmerz
(Schmerzmittel-Kopfschmerz,
Analgitika-Kopfschmerz)
führen. Häufig werden sogenannte "rezeptfreie"
Schmerzmittel im
Rahmen einer Selbstbehandlung bevorzugt. Verstärkend wirken
Tranquilizer (=
Mittel zur Beruhigung) oder
barbiturathaltige Arzneimittel.
Die sog. kritische kumulative Wochendosis (= Menge die sich in einer Woche anhäuft),
bei deren Überschreiten die Ausbildung eines durch Medikamente hervorgerufenen
Kopfschmerzes droht, beträgt für Koffein 340 mg, Barbiturate 210 mg, Paracetamol
1875 mg, Pyrazolonderivate 1025 mg, Codein 60 mg und für ASS
(= bekannt als Aspirin) 1750 mg (Diener
1993). Es ist zu bedenken, daß sich hinter der Diagnose "Schmerzmittelkopfschmerzen"
auch eine
Migräne, ein
Kopfschmerz vom Spannungstyp
oder sogar
Kombinationskopfschmerzen
verbergen können.
Der
Entzug von
Schmerzmittel
verursacht häufig die typischen
Entzugskopfschmerzen,
die etwa zwischen 3 und 10 Tagen anhalten. Meist bestehen vegetative
Begleitsymptome wie Schwindel, Übelkeit, Schlaflosigkeit, aber auch innere
Unruhe. Auffallend ist, daß
Schmerz
m
ittelkop
fschmerzen
ungleich häufiger bei Patienten auftreten, bei denen die ursprüngliche
Schmerzquelle, wegen der Schmerzmittel überhaupt eingenommen wurden, ebenfalls
Kop
f
schmerzen
sind. Diese Beobachtung läßt vermuten, daß Patienten mit chron
ischen
Kop
fschmerzen
hinsichtlich der Ausbildung eines Schmerzm
ittelkopfschmerzes deutlich empfindlicher reagieren als Patienten, die
wegen anderer, nicht im Kop f lokalisierter, chronischer
Schmerzsyndrome
einen
Schmerzmittelabusus
betreiben.
Ähnliches gilt auch für den Analget ikaen
tzugs
kopfschmerz. Diese sehen wir hauptsächlich bei
Patienten mit vorbestehenden, chronische n
Kop
fschmerzen.
Ergotaminmißbrauch
führt ebenfalls zu
Dauerkopfschmerzen,
die sich bei Migränikern dem ursprünglichen Schmerzbild aufpfropfen, wodurch
Kombinationskopfschmerzen
entstehen. Die sog. kritische kumulative Wochendosis
(= Menge die sich in einer Woche anhäuft)
liegt für Ergotamintartrat bei 5 mg und für Dihydroergotamin bei 7 mg (Diener
1994). Der
Entzug von Ergotam
in verursacht analog zum
Schmerzmittel-Entzug
ebenfalls Beschwerden, vor allem aber treten in dieser Phase heftigste
Migräneattacken
gehäuft auf.
2.4
Posttraumatischer Kopfschmerz:
Ein so genannter
posttraumatischer Kopfschmerz
(= nach einer Verletzung auftretender)
kann prinzipiell nach jeder Verletzung im Kop f-/
Nacken bereich auftreten
und ist alleine schon
deshalb sekundärer Natur. Weder die Art
der Verletzung noch das Ausmaß der Gewebsdestruktionen korrelieren mit der
Intensität und der Dauer dieser
Kop
fschmerzen.
So kann ein vergleichsweise harmloses
Schleudertrauma (Beschleunigungstrauma,
Beschleunigungsverletzung)
ohne objektivierbare krankhafte Veränderung zu einem heftigen
Kopfschmerz
führen, während Patienten mit einem ausgedehnten Schädelbasisbruch nach
Ausheilung völlig kopfschmerzfrei sein können. Hinsichtlich Intensität,
Periodizität (=
zeitliches Auftreten) und
Lokalisation (= Ort
an dem die Schmerzen empfunden werden)
gibt es ebenfalls keine Gesetzmäßigkeiten.
Ein sekundärer,
posttraumatischer Kop
fschmerz
kann sowohl als
Ko
pfschmerz
vom Span
nungstyp als auch als
Migränekopfschmerz
oder gemischt, im Bereich der
Stirn und/ oder am
Hinterhaupt betont,
auftreten. Häufiger sehen wir Patienten, die typische Symptome eines
Kopfschmerzes vom Spannun
gstyp angeben, der aber während einer
örtlichen Betäubung der den Schädel versorgenden
Nerven
nicht wegbleibt. In diesen Fällen muß angenommen werden, daß die Störung von den
Hirnhäuten ausgeht, da das Hirngewebe ja schmerzunempfindlich ist. Besonders ein
längerer, verletzungsbedingter Leidensweg kann die Ausbildung einer psychischen
Überlagerung (Hypochondrie, Neurotizismen) begünstigen.
Eine erwähnenswerte Besonderheit der posttraumatischen
Kop
fschmerzen
ist die dysautonome
Kephalg
ie.
Einseitige, attackenartige Schmerzsensationen mit vegetativer Beteiligung,
teilweise auch Mydriasis
(= weite Pupille) und
Sehstörungen, kennzeichnen dieses Schmerzbild.
Therapie der
seku
ndären
(= auf eine
Grundkrankheit zurückzuführenden)
Kop
fschmerzen:
Grundsätzlich gilt es, die
herausgefundene Schmerzursache ursächlich zu behandeln bzw. zugrunde liegende
Noxen (= schädliche
Stoffe) wegzulassen. Intermittierend
(= zeitweilig),
bis z.B. eine kausale
(= gegen die Ursache
gerichtete) Thera pie wirksam wird, können
Schmerzmittel verabreicht werden.
Kann die ursächliche Krankheit nicht oder nicht mehr erfolgreich therapiert
werden (z.B. fortgeschrittener Hirntumor), können Behandlungsmaßnahmen wie bei
pri
mären Nicht-Mig räne- oder
Bing-Horton-Kopfschmerz
versucht werden.
Die Thera
pie bei der
Arteriitis temporalis (teilweise auch als
Arteriitis cranialis,
Arteriitis granulomatosa,
Riesenzellenarteriitis
oder
Riesenzellarteriitis
bezeichnet) (= En
tzündung der
Schläfenschlagader) besteht in
sofortiger Verabreichung von Kortikosteroiden. Als Einstiegsdosis werden 100mg
Prednisolon täglich empfohlen, jeweils nach 5 Tagen wird dann um 10 mg
reduziert. Der therapeutische Fortschritt kann an der Blutsenkung ersehen
werden.
Wenn ein
Analgetikamißbrauch
(=
Schmerzmittelmißbrauch)
tatsächlich auf ein chronifiziertes
Schmerzsyndrom und
nicht etwa auf ein eigendynamisches Suchtpotential zurückzuführen ist, besteht
die Therapie der daraus resultierenden Schmerzmittel-Kop
fschmerzen in sofortigem Absetzen des Schmerzmittels und nicht etwa in
ausschleichender Dosisreduzierung. Da mit dieser Maßnahme ja die Schmerzquelle,
wegen der die Analgetika
(=
Schmerzmittel)
überhaupt eingenommen wurden, nicht ausgeschaltet wird, muß die Therapie
derselben mit anderen Mitteln fortgesetzt werden, denn es macht ja wenig Sinn,
in dieser Situation wieder auf (andere) Schmerzm
ittel zurückzugreifen.
Als alternative Therapie eignet sich in besonderem Maße die wiederholte
Verabreichung eines langwirkenden örtlichen Betäubungsmittels (z.B. Bupivacain)
in Form der therapeutischen Lokalanästhesie. Parallel zum En
tzug verordnen wir zur Abschirmung möglicherweise auftretender
vegetativer Entzugserscheinungen Trimipramin (Stangyl®), initial
(= zu Beginn)
i.v. (= in die Blutader).
Nicht selten besteht gleichzeitig auch ein Benzodiazepin-M
ißbrauch. Eine diesbezügliche Entzugssymptomatik kann mit Carbamazepin
oder Valproinsäure behandelt werden (Apelt et al. 1992).
Die En
tzugsbehandlung bei
Analgetikaabusus
(=
Schmerzmittelabusus
bzw. -mißbrauch) erfordert intensive
ärztliche Interventionen, was in der Regel nur im Rahmen einer stationären
Therapie durchführbar ist (Schmerzzentrum,
Schmerzklinik).
Ein sekundärer, "psychogener Kopfschmerz"
(= psychisch
verursachter)
sollte stationär psychosomatisch orientiert
behandelt werden. Da die betroffenen Patienten fast regelmäßig auf einer
körperlichen Ursache ihrer Schmerzen "bestehen", ist es nicht sinnvoll, sofort
in die Psychotherapie einzusteigen, man riskiert damit nur, daß der Patient die
Therapie abbricht. Indem wir mit einer täglichen therapeutischen Lokalanästhesie
im Kopfbereich beginnen, geben wir dem Patienten das Gefühl, daß auch wir an die
körperliche Entstehung seiner Schmerzen glauben. Gleichzeitig aber bestehen wir
darauf, daß der Patient an Einzelentspannungsübungen wie z.B. autogenem Training
teilnimmt, was meist auch eingesehen und toleriert wird. Der Psychotherapeut,
der auch das autogene Training durchführt, erhält so die Gelegenheit, die
Patienten kennenzulernen und Vertrauen zu bilden, um auf dieser Basis allmählich
in
psychologische / psychotherapeutische Interventionen einsteigen zu können.
Hilfreich ist auch eine 3-4 tägige psychovegetative Entspannung durch eine
sogenannte "Schlafkur". Zur wiederholten Schlafinduktion verwenden wir 1-2 mg
Flunitrazepam (z.B. Rohypnol ®), zusätzlich geben wir 1-2 mal täglich 40 mg
Prothipendyl (Dominal forte ®). Eine weitere Interventionsmöglichkeit bietet die
Verabreichung psychotroper schmerzdistanzierender Substanzen
(= Mittel zur Therapie
der Psyche, aber auch bei Schmerzen hilfreich).
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Aktualisiert: >24.01.2007</>
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subakromiales Syndrom,
Supinator-Syndrom,
Symphysenschmerz,
T
Talalgie,
Tendinopathie,
Tendinitiden,
Tendinosen,
Tendomyopathien,
Tendosynovialitis,
Thoraxschmerz,
Torticollis (www.torticollis.at),
Trigeminus,
Trigeminusschmerz,
Tumorleiden,
Tumorpatienten, Tumorschmerzen,
Tunnelsyndrom,
U
Überlastungssyndrom,
Übertragungsschmerz,
Unterbauchschmerz,
Unterkieferschmerzen,
Unterleibsschmerz,
Unterleibschmerzen,
Unterkiefer-Schmerz
V
Vaskulärer
Kopfschmerz,
Vasomotorischer Kopfschmerz,
Venenschmerz (www.venen-schmerz.de),
Venenentzündung (www.venenentzuendung.org),
venöse
Durchblutungsstörungen,
Verschlußkrankheiten,
vertebragener Schmerz,
Vertebralsyndrome,
Virale Arthritis,
Viszeraler Schmerz,
Visceraler Schmerz, Vorfußschmerzen,
Vulvodynie,
W
Wadenschmerz,
Wangenschmerzen,
Weichteilrheuma,
Weichteilrheuma,
chronischer
Weichteilschmerz,
Wirbelsäulenerkrankung (www.wirbelsaeulenerkrankung.com),
Wirbelsäulenschmerz,
Wirbelsäulensyndrome,
Wirbelsäulenverkrümmung,
WS-Schmerz,
Wurzelentzündungen,
Wurzelkompressionssyndrom,
Wurzelneuritis,
Wurzelreizsyndrome,
Wurzelsyndrome,
Z
Zahnschmerz,
Zeckenstich (www.zeckenstich.com),
Zeckeninfektionen,
zentraler Schmerz,
Zeckenkrankheiten (http://www.zeckenkrankheiten.net),
Zervikogener Schmerz,
Zervikozephales Syndrom,
Zoster-Infektion,
Zosterschmerzen,
Zungenschmerz,
Zystalgie,
Zystitis (www.zystitis.net),
Zungenschmerz
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